Weiterbildungsgruppe „TA und Psychotherapie“
Neue Weiterbildungsgruppe – Start Anfang 2027 in Leer
Das Ziel dieser Gruppe: Transaktionsanalyse (TA) konsequent im psychotherapeutischen Kontext lernen, denken und in Beziehung bringen. Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die im psychotherapeutischen oder psychosomatischen Bereich arbeiten oder arbeiten möchten und
- die verstehen wollen, was hinter den Mustern ihrer Patient:innen steckt
- ihre therapeutische Arbeit beziehungsorientiert vertiefen und zertifizieren wollen.
In der Gruppe können die DGTA-Zertifikate TA-Therapeut:in und TA Praxiskompetenz erworben sowie die Vorbereitung auf die EATA-Prüfung zum CTA-Psychotherapie begleitet werden.
Warum Transaktionsanalyse?
Die TA überzeugt mich auf drei Ebenen: als therapeutische Methode, als Weg zur eigenen therapeutischen Identität und als humanistischer Rahmen.
Als therapeutische Methode verbindet die TA Klarheit mit Tiefe. Sie bietet einen präzisen Rahmen für Diagnostik, Hypothesenbildung und Behandlungsplanung – und schärft gleichzeitig den Blick für das Herzstück therapeutischer Arbeit: die bewusst gestaltete therapeutische Beziehung, mit Übertragung, Gegenübertragung und dem eigenen authentischen Beziehungsangebot.
Als Weg zur eigenen therapeutischen Identität lädt die TA dazu ein, das eigene Skript zu erkunden, persönliche Muster zu erkennen und Selbstakzeptanz und Veränderung zu balancieren. Wer sich selbst besser versteht, kann anderen tiefer begegnen und souveräner arbeiten.
Als humanistischer Rahmen spricht die TA bedeutsame Grundwerte an. Die OK-OK-Haltung und die Überzeugung, dass jeder Mensch denken, wählen und Verantwortung übernehmen kann, sind nicht nur Konzepte, sondern gelebte Praxis; sowohl in der therapeutischen Arbeit, als auch in der Weiterbildungsgruppe.
TA und „psychische Störungen“
Diese Weiterbildungsgruppe nimmt einen TA-Blick auf psychische Störungen und deren Behandlung ein: Theorie, Fallbesprechungen und Selbsterfahrung beziehen sich primär auf die Arbeit mit Patient:innen und die Identität als Therapeut:in. Ich möchte den Begriff der „psychischen Störungen“ dabei für uns neu, und mit TA-Mindset, definieren.
Viele therapeutische Ansätze beginnen mit der Frage: Was stimmt nicht? Was muss behandelt, korrigiert, behoben werden? Die TA beginnt woanders.Vor uns sitzt ein Mensch, der in seiner Lebensführung durch „etwas“ gestört wird. Dieses Etwas kann aus den Lebensumständen erwachsen, hat aber meistens auch damit zu tun, dass der Mensch in seiner Entwicklung zu Autonomie, Bewusstheit, Bezogenheit gestört wurde. TA-Therapie will dem Menschen helfen, die Verantwortung dafür zu übernehmen und sich neu zu erleben als jemand, der sich von der Störung nicht stören lässt.
Rahmen und Voraussetzungen
Die Gruppe trifft sich viermal im Jahr, jeweils von Donnerstag 14:00 Uhr bis Samstag 16:00 Uhr (20 Unterrichtsstunden pro Modul). Die Kosten betragen 500 € pro Modul. Alle vier Module pro Jahr werden verbindlich gebucht. Dazu kommt ein Selbsterfahrungs-Wochenende pro Jahr, entweder innerhalb der Gruppe (600 € zusätzlich) oder in einer Gruppe deiner Wahl absolviert werden kann. Je nach angestrebtem Abschluss können zusätzliche Supervisionsstunden (individueller Preis) hinzukommen.
In der FAQ finden sich Antworten zu vielen weiteren Fragen rund um die Ausbildung, insbesonderen zu Ausbildungswegen, Zertifikaten und Organisationen.
Voraussetzungen
Für alle Teilnehmer:innen gilt:
- Abgeschlossener TA 101
- Tätigkeit oder Ausbildung im psychotherapeutischen oder psychosomatischen Bereich
- Bereitschaft zur Selbstreflexion, Supervision und Selbsterfahrung
Je nach angestrebtem Zertifikat gelten unterschiedliche weitere Voraussetzungen. Im persönlichen Vorgespräch klären wir gemeinsam, wo du stehst, was du anstrebst und welcher Weg für dich passt. Ein solches Vorgespräch ist vor der Anmeldung verpflichtend und kann bei Bedarf online stattfinden.
Interesse? Fragen? Zum unverbindlichen Vorgespräch entschieden? Melde dich gerne!
