Paartherapie / Paarberatung
Paare kommen mit unterschiedlichen Anlässen in eine Paartherapie / Paarberatung: Wenn Sie in Ihrer Partnerschaft oft aneinander vorbei reden. Wenn Sie sich unverstanden fühlen. Wenn Sie ein konkretes Problem miteinander klären wollen. Wenn Sie Unterstützung bei einer gemeinsamen Entscheidung brauchen.
Dann (und in vielen anderen Fällen) sind Sie hier richtig!

„Die Probleme des Einen
sind oft die vergeblichen
Lösungsversuche des Anderen.“frei nach Paul Watzlawick
Transaktionsanalytische Paartherapie – was bedeutet das?
Wenn es zwischen zwei Menschen knirscht, hat das in der Regel mit beiden zu tun: mit der Art, wie Sie miteinander reden, mit Ihren jeweiligen Bedürfnissen, und mit dem, was jeder von Ihnen aus seiner Geschichte mitbringt. In der Paartherapie schauen wir gemeinsam, was sich wiederholt, was unausgesprochen geblieben ist, und was Sie brauchen, um sich wieder besser zu verstehen. Sich selbst, den anderen und die Beziehung.
Ich arbeite transaktionsanalytisch und systemisch-integrativ. Das bedeutet: Wir schauen auf Kommunikationsmuster, auf das Gleichgewicht zwischen Ihren Bedürfnissen, und auf das, was beide Partner aus ihrer Herkunftsgeschichte in die Beziehung mitbringen.
Für wen Paartherapie geeignet ist
Die Themen, die Sie mitbringen, können ganz unterschiedlich sein. Typische Problemfelder sind allgemeine Beziehungs- oder Ehekrisen, Paare die sich „einfach“ auseinandergelebt haben oder sehr unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse haben. Manchmal ist es ein einzelner heftiger Streit, der verarbeitet werden muss, manchmal dauerhafte Unzufriedenheit. Vielleicht haben Sie erschwerte Bedingungen, wie sie mitunter in
Patchworkfamilien, bei interkulturellen Paaren oder auch in LGBTQIA+ Familien zu finden sind, die sich mit Problemen im Außen konfrontiert sehen, mit bürokratischen Hürden oder Diskriminierung zum Beispiel. Oder ein Partner hat Probleme, ob gesundheitlich, psychisch, oder eine Lebenskrise, auch das beeinflusst die Partnerschaft. Gemeinsame schwierige Themen (beispielhaft: Verluste, unerfüllter Kinderwunsch, ein chronisch erkranktes Kind, wichtige Entscheidungen, bei denen Sie sich nicht einig sind…) sind ebenfalls Themen für Paartherapie.
Auch eine Trennungsbegleitung gehört in dieses Setting, wenngleich der Begriff „Paartherapie“ dann eigentlich nicht mehr passt. Gemeinsame Kinder, berufliche Kontakte, der Wunsch sich trotz aufgeheizter Stimmung gütlich zu trennen – kommen Sie gern und bearbeiten Sie das hier. Wichtig ist nur, dass beide bereit sind, daran zu arbeiten. Das können wir ggf. in einem unverbindlichen Erstgespräch überprüfen.
Nicht geeignet ist Paartherapie bei akuter häuslicher Gewalt, dann geht der Schutz zunächst vor. In diesem Fall helfe ich Ihnen gerne, eine passende Unterstützung zu finden. Wenn ein Gewaltverzicht zuverlässig eingehalten kann, können wir wieder gemeinsam daran arbeiten.
Ebenfalls wenig zielführend ist Paartherapie bei akuten Suchterkrankungen oder sehr schweren psychischen Störungen von einem oder beiden Partner:innen. In diesen Fällen steht die Behandlung der jeweiligen Störung im Vordergrund.
Wie es weitergeht
Der erste Schritt ist ein gemeinsames Erstgespräch zu dritt
[→Kosten & Ablauf]
[→Kontakt]
Weitere häufige Fragen zu Paartherapie und Beratung, Ablauf, Kosten und Wartezeiten finden Sie in der FAQ zur Paartherapie.
Relevante Qualifikationen:
- Systemisch-integrative Paartherapeutin
- Diplom-Psychologin
- Zertifizierte Transaktionsanalytikerin im Feld Psychotherapie
- transaktionsanalytische Therapeutin
- transaktionsanalytische Beraterin
